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Dein Leben in Balance – was dich deiner Mitte näherbringt

  • Autorenbild: Michaela Meiners
    Michaela Meiners
  • vor 22 Stunden
  • 6 Min. Lesezeit


Du kennst dieses Gefühl vielleicht: Vieles läuft eigentlich gut, und trotzdem fühlt sich etwas nicht ganz stimmig an. Ein Bereich deines Lebens zieht deine Aufmerksamkeit stärker auf sich als die anderen, manchmal spürbar, oft aber auch nur als leise Unruhe im Hintergrund, für die du keine klare Erklärung findest.

Bei Life-Balance integral™ begegne ich diesem Gefühl immer wieder. Und oft steckt mehr dahinter, als auf den ersten Blick sichtbar ist.

Balance bedeutet nicht, dass alles ausgeglichen sein muss

Ein ausgewogenes Leben bedeutet nicht, dass jeder Lebensbereich gleich viel Raum einnimmt oder gleich viel Zeit bekommt. Und es bedeutet auch nicht, dass überall alles perfekt laufen muss.

Balance kann vielmehr bedeuten, dass du spürst: Mein Leben fühlt sich für mich im Wesentlichen stimmig an. Ich bin mit mir und dem, was mir wichtig ist, in Verbindung, auch wenn gerade nicht alles rund läuft.

Vielleicht ist Balance deshalb weniger wie eine Waage – und mehr wie ein Fluss.

Ein Fluss ist ständig in Bewegung. Manchmal fließt er ruhig und gleichmäßig, manchmal wird seine Strömung stärker. Er begegnet Hindernissen, verändert seinen Lauf, wird enger oder weiter und bleibt dennoch in Bewegung. Auch unser Leben braucht nicht überall Gleichmaß. Es braucht Orientierung, Halt und zugleich genügend Beweglichkeit, um auf Veränderungen reagieren und sich immer wieder neu ausrichten zu können.

Genau das ist der ganzheitliche Blick, für den ich stehe: dein Leben nicht in Einzelteile zu zerlegen, sondern seine unterschiedlichen Bereiche als miteinander verbunden zu betrachten. Was in einem Bereich geschieht, kann sich auf andere auswirken. Belastungen im Beruf beeinflussen vielleicht deine Beziehungen oder deine Gesundheit. Eine Veränderung in einer Beziehung kann deine Kreativität, deine Lebensfreude oder deinen Blick auf dich selbst berühren.

Gleichzeitig kann eine Unwucht ganz unterschiedliche Ursachen haben. Manchmal sind es äußere Lebensbedingungen, Konflikte, fehlende Zeit oder zu viele Anforderungen. Manchmal geht es um Bedürfnisse, Werte, Beziehungen, körperliche Belastungen, Sinnfragen oder persönliche Entwicklungsprozesse. Und manchmal spielen Erfahrungen aus unserer Vergangenheit eine Rolle.

Ein integraler Blick versucht deshalb nicht vorschnell zu erklären, warum etwas so ist. Er lädt dazu ein, verschiedene Ebenen wahrzunehmen und ihre Zusammenhänge zu verstehen.


Warum sich manches immer wieder aus der Balance anfühlt

Nicht alles, was wir als Unzufriedenheit oder Ungleichgewicht erleben, lässt sich einfach durch eine neue Entscheidung oder bessere Organisation verändern.

Manchmal wissen wir sehr genau, was uns guttun würde und tun trotzdem etwas anderes.

Wir möchten Grenzen setzen und sagen dennoch Ja.

Wir wünschen uns Ruhe und füllen jeden freien Raum mit neuen Aufgaben.

Wir sehnen uns nach Nähe und ziehen uns gleichzeitig zurück.

Wir wissen, dass eine Veränderung ansteht, und halten trotzdem am Vertrauten fest.

Dafür kann es gute Gründe geben.

Unser Erleben und Verhalten wird nicht nur durch bewusste Entscheidungen geprägt. Auch frühere Erfahrungen, innere Überzeugungen, Beziehungsmuster und die Schutzstrategien unseres Nervensystems wirken darauf ein, wie wir Situationen wahrnehmen und wie wir reagieren.

Was uns heute vielleicht einengt, kann irgendwann einmal eine sinnvolle Strategie gewesen sein. Anpassung kann geholfen haben, Zugehörigkeit zu erhalten. Leistung kann Anerkennung oder Sicherheit ermöglicht haben. Rückzug kann vor Verletzung geschützt haben. Kontrolle kann Stabilität vermittelt haben, wenn Unsicherheit schwer auszuhalten war.

Eine traumasensible Perspektive fragt deshalb weniger:

„Was stimmt mit mir nicht?“

Sondern eher:

„Was könnte in meinem Erleben einen guten Grund haben und was brauche ich heute?“

Dadurch verändert sich der Blick.

Aus Selbstkritik kann Neugier entstehen.

Und aus dem Wunsch, sich möglichst schnell verändern zu müssen, kann ein achtsameres Erkunden dessen werden, was gerade wirklich wichtig ist. Um dir einen ersten Zugang hierfür zu geben, arbeite ich mit einem Werkzeug, das ich Life-Balance-Kompass™ nenne: dein integraler, traumasensibler Wegweiser.

Life-Balance-Kompass™ 
Life-Balance-Kompass™ mit zwölf Lebensbereichen und einer Skala von 0 – wenig stimmig – bis 10 – sehr stimmig.

Der Life-Balance-Kompass™: Orientierung statt Bewertung

Der Life-Balance-Kompass™ betrachtet dein Leben in zwölf miteinander verbundenen Bereichen. Diese Bereiche stehen nicht isoliert nebeneinander.

Unsere körperliche Verfassung beeinflusst beispielsweise, wie viel Energie uns für Beziehungen oder Beruf zur Verfügung steht. Beziehungen können Kraft geben oder Kraft kosten. Finanzielle Sicherheit kann Gestaltungsspielräume eröffnen. Unsere Werte beeinflussen Entscheidungen. Sinn, Kreativität und Verbundenheit können wiederum Ressourcen für viele andere Lebensbereiche sein.

Der Kompass versucht deshalb nicht, dein Leben in einzelne Schubladen aufzuteilen. Er lädt vielmehr dazu ein, die verschiedenen Bereiche im Zusammenhang zu betrachten.

Die zwölf Bereiche geben dir unterschiedliche Perspektiven, aus denen du auf dein Leben

schauen kannst:

  • Gesundheit & Wohlbefinden

Wie erlebst du dein körperliches Wohlbefinden, deine Energie und Regeneration und wie gut gelingt es dir, für deinen Körper zu sorgen?

  • Selbstbeziehung & emotionale Kompetenz

Wie nimmst du dich selbst, deine Bedürfnisse und Gefühle wahr und wie verständnisvoll und wertschätzend kannst du mit dir und deinen Emotionen umgehen?

  • Werte & Integrität

Wie klar sind dir deine Werte und wie stimmig gelingt es dir, dein Leben und deine Entscheidungen an ihnen auszurichten?

  • Spiritualität & innere Entwicklung

Wie setzt du dich mit den existenziellen Fragen deines Lebens auseinander und was unterstützt dich darin, Sinn, Verbundenheit und innere Entwicklung zu erfahren?

  • Eros & Lebendigkeit

Wie sehr kannst du deine Sinnlichkeit und Lebendigkeit spüren, das Leben mit deinen Sinnen genießen und dem Raum geben, was Freude, Lust und Begeisterung in dir weckt?

  • Flow & Kreativität

Wie viel Raum haben Kreativität, schöpferischer Ausdruck und Erfahrungen, bei denen du ganz in dem aufgehst, was du gerade tust?

  • Beruf & Berufung

Wie stimmig erlebst du dein berufliches Wirken und wie sehr kannst du dabei deine Fähigkeiten, Interessen und das einbringen, was dir wirklich wichtig ist?

  • Erfolg & Finanzen

Was bedeutet Erfolg für dich und wie stimmig erlebst du deinen Umgang mit Zielen, Geld, materieller Sicherheit und deinen Gestaltungsmöglichkeiten?

  • Liebe & Beziehungen

Wie erlebst du Liebe, Nähe, Vertrauen und Verbundenheit in den Beziehungen zu den Menschen, die dir wichtig sind?

  • Familie & Generativität

Wie erlebst du Familie, Zugehörigkeit und Fürsorge und was möchtest du in deinem Leben begleiten, weitergeben oder in die Welt bringen?

  • Führung & Co-Kreation

Wo übernimmst du Verantwortung für das, was dir wichtig ist, und wie verbindest du dich mit anderen, um gemeinsam etwas zu gestalten?

  • Welt & Wissen

Wie neugierig setzt du dich mit der Welt, gesellschaftlichen Entwicklungen und neuem Wissen auseinander und wie möchtest du dich in die Welt einbringen?


Für deine Einschätzung kannst du eine Skala von 0 – wenig stimmig bis 10 – sehr stimmig nutzen. Dabei liegt die 10 in Richtung Mitte des Kompasses.

Die Mitte ist ein Orientierungspunkt für deine Balance – keine Zielscheibe.

Es geht nicht darum, überall möglichst hohe Werte zu erreichen.

Eine Einladung, deinen eigenen Kompass zu erkunden


Vielleicht möchtest du dir etwas Zeit nehmen und die einzelnen Lebensbereiche nacheinander betrachten.

Du musst dabei nicht lange darüber nachdenken, welche Zahl die „richtige“ wäre.

Vielleicht entsteht spontan eine Einschätzung.

Vielleicht bemerkst du zunächst nur: Hier fühlt es sich gerade recht stimmig an. Dort wünsche ich mir etwas anderes. Und bei einem weiteren Bereich weiß ich es vielleicht noch gar nicht.

Auch das ist eine mögliche Antwort.

Du kannst ebenso wahrnehmen, was geschieht, während du dich mit einem Lebensbereich beschäftigst.

Welche Gedanken entstehen?

Welche Gefühle?

Wie reagiert dein Körper?

Wo entsteht vielleicht Weite, Freude oder Energie?

Und wo bemerkst du Anspannung, Widerstand oder Unsicherheit?

Es geht nicht darum, etwas erzwingen zu müssen. Zunächst darf es einfach darum gehen, wahrzunehmen, was gerade da ist.

Balance bedeutet nicht, überall eine 10 zu erreichen


Wenn du deinen ausgefüllten Life-Balance-Kompass™ betrachtest, wird wahrscheinlich keine vollkommen gleichmäßige Form entstehen.

Vielleicht gibt es Bereiche mit einer 8 oder 9 und andere mit einer 3 oder 4.

Das ist kein schlechtes Ergebnis.

Der Kompass ist keine Leistungsdiagnostik.

Eine niedrigere Zahl bedeutet nicht automatisch, dass du in diesem Lebensbereich etwas falsch machst oder dringend etwas verändern musst.

Vielleicht befindet sich dieser Teil deines Lebens gerade in einer Übergangsphase.

Vielleicht braucht etwas anderes momentan mehr Aufmerksamkeit.

Vielleicht fehlen äußere Möglichkeiten.

Oder vielleicht wird gerade erst deutlicher, was dir in diesem Bereich wirklich wichtig ist.

Auch die Bereiche, die sich bereits sehr stimmig anfühlen, sind interessant.

Du kannst dich dort fragen:

Was trägt mich hier?

Welche Menschen, Entscheidungen, Fähigkeiten, Gewohnheiten oder Rahmenbedingungen unterstützen diese Stimmigkeit?

Vielleicht findest du dort Ressourcen, die auch für andere Bereiche deines Lebens hilfreich sein können.

Beim Blick auf deinen Kompass können deshalb Fragen entstehen wie:

Wo erlebe ich bereits viel Stimmigkeit?

Wo wünsche ich mir mehr davon?

Welche Lebensbereiche beeinflussen sich gegenseitig?

Wo fließt viel Energie hinein, ohne dass es sich entsprechend stimmig anfühlt?

Was brauche ich gerade wirklich?

Und vielleicht: Was wäre ein kleiner, realistischer Schritt in eine für mich stimmigere Richtung?

Es braucht nicht immer eine große Veränderung.

Manchmal genügt eine kleine Kurskorrektur.

Wie bei einem Kompass.

Wenn du dir Begleitung wünschst

Manche Bereiche lassen sich gut allein erkunden und wir erlangen Klarheit.

In anderen Bereichen gelangen wir immer wieder an ähnliche Punkte im Leben, obwohl wir vielleicht längst verstanden haben, was geschieht. Gerade dort kann Begleitung hilfreich sein.

In meiner Arbeit mit Life-Balance integral™ verbinde ich unterschiedliche Perspektiven auf persönliche Entwicklung mit einem traumasensiblen Blick.

Dabei geht es nicht darum, dich möglichst schnell zu verändern oder etwas an dir zu „reparieren“. Es geht darum, gemeinsam zu erkunden, was dich bewegt, welche Bedürfnisse und Werte hinter deinem Erleben stehen, welche Muster möglicherweise eine schützende Funktion haben und welche neuen Möglichkeiten heute entstehen können.

Schritt für Schritt.

In deinem Tempo.

Und orientiert an der Frage:

Was bringt dich deinem eigenen stimmigen Leben näher?

Wenn du dir dafür Begleitung wünschst, lade ich dich herzlich zu einem unverbindlichen und kostenfreien Erstgespräch ein.


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